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Editorial Dezember 2012

Liebes Publikum,



Die Halleneröffnung haben wir ja nun mit Pauken und Trompeten, literally, hinter uns gebracht und einige tolle Shows durchbuchstabiert. Ihr wart womöglich bereits vor Ort bei der ein oder anderen Veranstaltung, es scheint gefallen zu haben.

Hier, hier und hier, gibt es noch mal die spannenderen Artikel zum Eröffnungswochenende nachzulesen.

Natürlich wird auch weiterhin noch an ca. 100 Ecken und Enden gewienert, gestrichen, angepackt, der Kalk gerührt, eingeräumt und wieder ausgeräumt, ausgeräumt und wieder eingeräumt. Die Techniker surfen auf der neuen hydraulischen Hebebühne und erfreuen sich des Loading Docks. In Dauerschleife läuft Palais Schaumburgs „Wir bauen eine neue Stadt“ auf unseren Kassettendecks, Entschuldigung: cloudbasierten Handhelds muss es natürlich heißen.

Let the sun shine…. Eitel Sonnenschein herrscht leider dennoch nur bedingt im Moment.

Aufgrund des geringen räumlichen Abstandes zwischen der neuen Halle und dem alten Gebäude wurde die parallele Nutzung beider Spielstätten intensiv auf Sicherheitsbelange überprüft. Dabei wurden Mängel im alten Gebäude festgestellt, die u.a auch unseren kleinen Veranstaltungsraum, die Räucherkammer, betreffen. Aus diesem Grund ist diese bereits seit dem 01.November vorübergehend geschlossen, wir sagten es ja bereits im letzten Monat. Die Umbauarbeiten werden zu unserem großen Bedauern auch den Dezember über andauern. Wir hoffen, spätestens zum Februar hin die Räucherkammer wieder eröffnen zu können. Sie ist für uns ein elementarer Bestandteil, gerade weil hier zahlreiche der von uns so innig geliebten Nischenthemen - vom Konzert bis zur Literaturveranstaltung - ihren Platz finden. Bis zur Fertigstellung verlegen wir wenn möglich Veranstaltungen - ob Konzert oder Party - in den SALON der Neuen Halle.

Damit ist uns eventuell nicht gleich der alte Alchemistentrick gelungen, aus Altmetall und Weißblech respektive leeren Autobatterien und etwas Dreck unter den Nägeln, Gold zu machen, motiviert waren wir aber schon. „SALON?“, werden Sie sich fragen, zumindest diejenigen unter Ihnen, die nicht bereits vor Ort waren – Ja, lautet die Antwort: Dort, wo die Decke niedrig ist, abgetrennt vom Rest der Halle und mit eigener kleiner Licht/Tontechnik nebst Bühne ausgestattet, entsteht ein neuer Raum. Wir nennen ihn SALON. Herzlich willkommen. In allen Räumen, an allen Orten. Und auch dazwischen.

Oh Lord, wir freuen uns! Frohe Feiertage und einen guten Rutsch wünschen:

Eure lustigen Kommunarden vom Schlachthof

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