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Editorial Oktober 2013

Liebes Publikum,

Zugegeben: Angesichts der Herbstoffensive in Sachen Konzerte wird uns
abwechselnd heiß und kalt in unseren Büros. Alleine mit den zugehörigen
Bühnenanweisungen könnte man vermutlich die neue Halle tapezieren. Innen
und außen. Aber gewöhnen wir uns besser mal an den Alarm, denn 2014
drückt jetzt schon, neu bestätigt sind u.a. Fettes Brot, Franz
Ferdinand, Broilers, Bullet For My Valentine, Schandmaul… Es bleibt
aberwitzig bunt. Ihr fragt EUch womöglich: "Wo ist das Konzept, ihr
Knalltüten"? Wir sagen: "Sí Señor, das ist das Konzept". Patchworkstyle
statt Einheitsbrei. Gemäß unserem erklärten Ziel, nach unserer Fassade
die ganze Stadt bunt zu färben.

Was uns zu Folklore führt, unserem Open Air: Das Wiesbadener
Stadtparlament hat beschlossen, die Verwaltung zu beauftragen, das
Festival trotz Beschwerden/Klage einiger weniger Anwohner weiterhin in
jener Form zu genehmigen, die für ein gelungenes Fest nötig ist. Das ist
ein arger Schachtelsatz, vorallem aber eine sehr starke Aussage, die von
einigen regelrecht leidenschaftlichen Reden begleitet wurde. Wir bleiben
weiter dran und geben das Festival (noch) nicht verloren! Denn man
sieht: Kämpfen lohnt sich. Und ganz gewiss haben die über 5.000 Facebook
UnterstützerInnen der "Wiesbaden Für Folklore" Initiative und die fast
3.000 gesammelten Unterschriften auch ein Zeichen gesetzt. Danke auch
dafür!

Noch eine Meldung: Es gibt neue, riesige Graffitis am Schlachthof, das
"Urban Disturbance" Festival im September hat Sprayer aus vielen Ländern
nach Wiesbaden gelockt - Checkt die Frontwand der alten Halle und die
Wände der Kreativfabrik. We like!

Euer Team Schlachthof

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