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10.06.14 Di / Einlass 18:30 / Beginn 19:00 / Eintritt frei

STADTWERKSTATTMUSEUM

Ergebnispräsentation des inklusiven Projektes in der HALLE

Schüler, Vereine, Unternehmen der Wirtschaft – unterschiedliche Gruppen haben unterschiedliche Anforderungen an das gemeinsame Leben in einer Stadt. Damit bei wichtigen Entscheidungen möglichst viele von ihnen zu Wort kommen, erproben der Verein WI-N-I e.V. und das Kulturzentrum Schlachthof e.V. neue Wege der Teilhabe und Inklusion. Gemeinsam haben sie das Projekt Stadtwerkstattmuseum ins Leben gerufen. „Am Beispiel des geplanten Wiesbadener Stadtmuseums wollen wir eine ergebnisoffene Debatte anstoßen, um herauszufinden, auf welche Art und Weise die Wiesbadener sich mit der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft ihrer Stadt auseinandersetzen wollen. Uns ist es wichtig, einen respektvollen Dialog in Gang zu bringen und Menschen zu ermutigen, Entscheidungen für Wiesbaden gemeinschaftlich zu treffen“, so Katja Haibach, Geschäftsführerin WI-N-I e.V.

Seit dem Jahr 2000 gibt es Pläne für ein Stadtmuseum, das in Wiesbaden an der Wilhelmstraße erbaut werden soll. In fünf Stadtwerkstätten, die jeweils einen halben Tag lang dauern, diskutieren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ihre Anforderungen, die sie an ein solches Stadtmuseum stellen – und ob sie das Museum überhaupt für notwendig erachten. Die Ergebnisse werden am Ende zusammengefasst, in der heutigen Abschlussveranstaltung präsentiert und den Verantwortlichen der Stadt Wiesbaden zur Verfügung gestellt. Um möglichst repräsentative Gruppen zu realisieren, erfolgte die Teilnahme auf Einladung.

 STADTWERKSTATTMUSEUM wird von zwei Trägern veranstaltet: von WI-N-I e.V. und dem Kulturzentrum Schlachthof e.V. Beide Vereine setzen sich für ein friedliches, konstruktives und tolerantes Miteinander ein. WI-N-I, das Wiesbadener Netzwerk für Inklusion, wurde 2013 gegründet und ruft seitdem Projekte ins Leben, die Wiesbadener aller Altersgruppen für mehr Inklusion und Partizipation sensibilisieren.